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Der Stadt zum Schmuck




Stadtbezirk: Charlottenburg
Bereich: Lietzensee
Stadtplanaufruf: Berlin, Dernburgplatz
Datum: 24. Juli 2006

"Der Jugend zum Spiel,
dem Alter zur Ruh',
der Stadt zum Schmuck".

So verstand Stadtgartendirektor Erwin Barth sein Wirken zunächst ab 1912 in Charlottenburg und nach der Eingemeindung ab 1923 in Groß-Berlin. Fast alle Charlottenburger Parks jener Zeit wurden von ihm gestaltet, geprägt vom Charakter der umgebenden Landschaft. Die Volksparks Jungfernheide und Rehberge gehören ebenso dazu wie der Mierendorffplatz, der Klausener Platz oder der Brixplatz.

Sein erstes Werk war der Dernburgplatz und der Eingangsbereich zum Lietzensee, der von der Terrain-Aktiengesellschaft "Park Witzleben" an die Stadt Charlottenburg übergegangen war. 10 Steinstufen bilden eine Wassertreppe, auf der das aus dem See hochgepumpte Wasser durch eine kleine Parkanlage wieder in den See zurückfließt. Am Ufer sind die Laubengänge wieder hergestellt worden, die Berankung wird noch ein bisschen Zeit brauchen.

Der Park und See erstreckt sich unter der Neuen Kantstraße hindurch nach Witzleben. Dort gibt es eine kleine Kaskade, die aber noch unbeachtet mit einem kleinen Rinnsal vor sich hin träumt.

Ein Ehrenmal für die Gefallenen des preußischen "Königin Elisabeth Garde Grenadier-Regiments" erinnert an die Füsiliere und Offiziere, die bis zum 1.Weltkrieg den Heldentod für ihre Heimat starben. Benannt ist das Regiment wahrscheinlich nach der Ehefrau Friedrichs des Großen, die "nicht hässlich, nicht schön, aber gottesfürchtig" war. "Man will mich mit Stockschlägen verliebt machen" sagte er über die Methode, mit der sein Vater ihn verheiratet hatte.





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